Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Tieren ein Zuhause geben.
Eine Herzensangelegenheit
Tieren ein Zuhause geben.
Eine Herzensangelegenheit
Tieren ein Zuhause geben.
Eine Herzensangelegenheit
Tieren ein Zuhause geben.
Eine Herzensangelegenheit
Tieren ein Zuhause geben.
Eine Herzensangelegenheit
Tieren ein Zuhause geben.
Eine Herzensangelegenheit
info

Geschichte

Die Anfänge

Seine Wurzeln hat der Tierschutzverein Backnang und Umgebung e. V. eigentlich im Weissacher Tal. Denn seine Gründung im Jahre 1958 erfolgte dank der Vermittlung unserer zwischenzeitlich leider verstorbenen Ehrenvorsitzenden Sybille Rombold durch einen Zusammenschluss des Tierschutzvereins Weissach im Tal mit Tierfreunden aus dem Backnanger Raum. Prominente Paten und Förderer dieses Zusammenschlusses waren seinerzeit der Landrat des Altkreises Backnang, Karl Limbeck, und der Backnanger Oberbürgermeister Dr. Walter Baumgärtner.

Es sollte ein Verein entstehen, der die nötige Größe und Stärke aufbringt, um seinen vielfältigen Aufgaben gerecht werden zu können. Doch gerade in den Anfangsjahren, als z.B. Fundtiere noch von ehrenamtlichen Tierschützern zuhause aufgenommen und versorgt wurden, schien dieses Ziel in beinahe unerreichbarer Ferne zu liegen. Denn den Verantwortlichen war es durchaus bewusst, dass für eine ordnungsgemäße Versorgung von hilfebedürftigen Tieren ein Tierheim errichtet werden sollte. Dank des Engagements von Limbecks Nachfolger, Landrat Schippert, und des Sparkassendirektors Böhme – welcher damals Geschäftsführer des Vereins war – lagen 1968 die ersten Pläne vor.

Das erste Tierheim

Bereits damals wurde das ca. 20 Ar große, am Waldrand gelegene Grundstück in der Nähe der damaligen Arbeiterkolonie Erlach (heute: Erlacher Höhe, diakonische Einrichtung) für den Tierheimbau auserkoren, das auch heute noch Standort unseres Tierheimes ist. Anbetrachts der geschätzten Kosten von 95.000 DM war klar, dass man für eine Realisierung neben Spenden auch auf Beiträge der öffentlichen Hand angewiesen war. Es gelang schließlich, die 24 Gemeinden des Altkreises Backnang (seit der Gemeindereform: 13 Partnerkommunen) zum Beitritt zu bewegen.

Am 17. Oktober 1969 konnte dann endlich mit dem Bau auf dem von der Arbeiterkolonie zwischenzeitlich angepachteten Grundstück begonnen werden. Aufgrund des felsigen Untergrunds und des Wintereinbruchs zogen sich die Arbeiten bis in den Sommer des Folgejahres hin. Am 29. August 1970 wurde dann das Tierheim Erlach feierlich eingeweiht, das in den ersten Jahren durch Mitarbeiter der Erlacher Höhe betreut wurde. Mit den Jahren wurde der Verein als Träger des Tierheims den steigenden Anforderungen durch den Einsatz hauptamtlicher Tierpfleger/innen gerecht.

Große Sorge bereitete gerade in den Anfangsjahren die Frage, wo das nötige Geld für die Versorgung der Tiere, sowie die stetig steigenden Betriebs- und Unterhaltungskosten des Tierheimes hergenommen werden sollte. Die finanzielle Situation des Vereins schien schier ausweglos zu sein, bis sie sich nicht zuletzt durch steigende Spendeneingänge und Mitgliedsbeiträge, aber vor allem Dank der Bereitschaft der Partnerkommunen, einen jährlichen Betriebskostenzuschuss zu leisten, entspannte.

Das erfolgreiche Einwerben von Spenden und kommunalen Beiträgen, das den seinerzeit noch jungen Verein vor dem finanziellen „Aus“ rettete, ist den unermüdlichen Bemühungen unserer beiden Ehrenvorsitzenden Sybille Rombold und Robert Antretter zu verdanken. Beide verstanden es sehr geschickt, Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger für die aufrichtigen Ziele des Tierschutzvereins Backnang und Umgebung e. V. zu gewinnen. Letzterer sollte jedoch in seiner Amtszeit als Vorsitzender des Tierschutzvereins noch einen weiteren beispiellosen Kraftakt stemmen...

Der Tierheimneubau

Noch unter der Führung des damaligen Vorsitzenden Jürgen Daiss  begann man im Jahr 1987 über einen Neubau, oder zumindest eine deutliche Erweiterung des Tierheimes nachzudenken. Denn das Erlacher Tierheim platzte inzwischen aus allen Nähten. Zudem fehlte es an geeigneten Räumlichkeiten für Quarantäne und den Tierheimbetrieb (Büro, Lager usw.).

Aber auch mit den vorhandenen Unterbringungsmöglichkeiten wurde man seinen eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht. Mehrfach wurden Pläne erstellt – und wieder verworfen, bis sich letztlich die heute verwirklichte Lösung zweier Bauabschnitte herauskristallisiert hatte.

Es sollte zunächst ein komplett neues Hundehaus errichtet werden, und sodann das bestehende Tierheim bis auf die Grundmauern und Fundamente ausgebeint und anschließend als reines Katzen- und Kleintierhaus mit Büro- und Quarantänebereich neu aufgebaut werden. Das Hauptproblem, die Finanzierung, war damit jedoch noch nicht gelöst. Denn woher sollten die Baukosten von insgesamt über 1 Million Euro herkommen? Dank einer Erbschaft und des für dieses Bauprojekt angesparten Vereinsvermögens stand die Hälfte des erforderlichen Betrages zwar zur Verfügung – aber das reichte natürlich bei weitem nicht aus, um mit der Umsetzung des ehrgeizigen Projektes zu beginnen. Es sollte noch einige Jahre der Überzeugungsarbeit in Anspruch nehmen, bis der damalige Vorsitzende und ehemalige Bundestagsabgeordnete Robert Antretter den vermutlich größten Coup seiner Amtszeit landete.

So erreichte er – nicht zuletzt dank der Schützenhilfe durch den „alten Hasen“ Walter Schmitt, seinerzeit Erster Bürgermeister der Stadt Backnang, und den noch jungen Standortbürgermeister der Gemeinde Großerlach und Kreisrat, Christoph Jäger – nicht nur, dass die 13 Partnerkommunen eine Gesamtsumme von 250.000 Euro als Investitionshilfe zusagten, sondern dass auch der Landkreis Rems-Murr-Kreis unter Landrat Johannes Fuchs nochmals dieselbe Summe beizusteuern bereit war. Hintergrund für diese sicher einzigartige Förderung durch den Kreis war eine künftige Kooperation mit der für Verbraucherschutz und tierärztlichen Dienst zuständigen Kreisbehörde.

Damit war die Finanzierung also gesichert, und im Jahre 2005 konnten die Bauarbeiten zunächst unter der Leitung des örtlichen Architekten Ruedi Sorg in Angriff genommen werden. Nach der Einweihung des neuen Hundehauses anno 2006 wurde unverzüglich die Grundsanierung mit teilweisem Neubau des Katzen- und Kleintierhaues eingeleitet. Als Architekt und Bauleiter hatte inzwischen Hans Peter Kammerer übernommen. Mit der Einweihung des Kleintierpavillons im Jahre 2008 konnte dann Vollzug vermeldet werden.

Unterstützt wurden die Arbeiten auf Bauherrenseite vor allem auch durch den stellvertretenden Vorsitzenden, Dipl.-Ing. Reiner Schumacher, und den ehemaligen Hochbauamtsleiter der Stadt Backnang, Dipl.-Ing. Rudolf Eisgruber. Mit fachkundigem Rat bezüglich zu beachtender Standards stand dem Verein darüber hinaus das zuständige Veterinäramt unter Dr. Stephan Betz beispielhaft zur Seite. Besondere Erwähnung verdient hierbei jedoch auch das THW (Technisches Hilfswerk) Backnang, welches in zahlreichen Arbeitseinsätzen ehrenamtliche Eigenleistung beim Tierheimneubau erbrachte.

Übrigens wurde das neue Katzen- und Kleintierhaus zu Ehren des bekennenden „Katzenmenschen“ und heutigen Ehrenvorsitzenden Robert Antretter auf den Namen „Haus Robert“ getauft. Das Hundehaus wurde in ehrendem Angedenken an die zwischenzeitlich leider verstorbene Ehrenvorsitzende Sybille Rombold „Haus Sybille“ benannt.

Stabwechsel

Mit der Fertigstellung des Tierheimneubaus pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum des Tierschutzvereins Backnang und Umgebung e. V., welches mit einer großen Feier gebührend begangen wurde, hatte der rührige Vorsitzende und „Brückenbauer“ Robert Antretter, MdB a.D., sein großes Ziel erreicht. Er hatte den Verein in die Lage versetzt, den ihm anvertrauten Tieren bestmögliche und zeitgemäße Bedingungen zu bieten.

Damit sah er die Zeit für gekommen, den Stab des Vorsitzenden in jüngere Hände zu übergeben. Die Wahl fiel auf den Standortbürgermeister Christoph Jäger, der insbesondere während der Bauphase und im Laufe der Vertragsverhandlungen mit dem Veterinäramt zu einem Freund des Vereins wurde, und der Bitte nach Rücksprache mit seiner Gattin mit den Worten entsprach: “Wenn ein Robert Antretter jemanden um so etwas bittet, kann man nicht nein sagen.“

Tierheim, sonst nichts?

Natürlich beschränkte der Tierschutzverein Backnang und Umgebung e. V. seine Aktivitäten niemals nur auf den Betrieb und die Trägerschaft des Erlacher Tierheimes. Er nahm sich stets auch allgemeinen Tierschutzfragen an – und tut dies bis heute. Dabei legten und legen die Verantwortlichen jedoch in der Vergangenheit – und auch heute noch - Wert auf eine sachliche und seriöse Arbeit. Antretter und Jäger sind unisono der Überzeugung, dass Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit des Vereins zum Wohl der Tiere und des Tierschutzes ist, dass man wahr- und ernstgenommen wird und den Respekt eines fairen Gesprächspartners genießt.

Ehrenamt im Tierheim

Dabei hebt sich der Tierschutzverein Backnang und Umgebung e. V. aber vor allem auch durch eine Tatsache ab:

Der Begriff „Ehrenamt“ wird im Tierschutzverein Backnang und Umgebung e. V. sehr ernst genommen. So arbeiten außer unseren hauptamtlichen Kräften im Erlacher Tierheim ausnahmslos alle Vorstands-, Ausschuss-, Vereinsmitglieder und sonstige Helferinnen und Helfer völlig unentgeltlich und unter Verzicht auf jegliche Aufwandsentschädigung (nicht einmal Benzingeld!).

Damit liegt unser Verwaltungskostenanteil bei unter 1 Cent je gespendetem Euro!

Eine Rate, die ziemlich beispiellos sein dürfte, wenn man bedenkt, dass der Verwaltungskostenanteil bei Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen in der Regel bis zu 35 % beträgt und es manche Organisationen sogar auf „stolze“ 85 % bringen.

Unterstützer und Förderer dürfen beim Tierschutzverein Backnang und Umgebung e. V. also darauf vertrauen, dass der größtmögliche Anteil ihres Beitrags tatsächlich auch bei hilfebedürftigen Tieren ankommt.

Kontakt

Tierschutzverein Backnang u.U. e. V.
Erlach 9
71577 Großerlach
07193 6585
07193 930195
info(@)tierschutzverein-backnang.de

Wenn Sie Fragen zu bestimmten Tieren in unserem Tierheim haben, wenden Sie sich bitte zu den Öffnungszeiten direkt an unsere Mitarbeiterinnen im Tierheim in Erlach.

Bitte beachten Sie, dass wir außerhalb unserer Öffnungszeiten mit der Versorgung der Tiere beschäftigt sind.

Aktuelles & Neues

Volltextsuche