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Autor: Tierheim Benutzer 4

Django

Ein Update vom Dezember 2022:

 

Neue Nachrichten von Django, dem Deutschen Jagdterrier

Django ist seit drei Jahren bei mir und ich freue mich weiterhin jeden Tag, dass dieser Hund Teil meines Lebens ist. Er ist nun wirklich im Seniorenalter- er ist jetzt 14,5 Jahre alt. Die braunen Stellen in seinem Fell sind fast komplett weiß, was ihm sehr gut steht. Insgesamt ist alles ein bisschen langsamer geworden- was nicht heißt, dass er nicht trotzdem noch 5km oder mehr pro Spaziergang laufen mag. Oder in einen Grasbüschel springt und mal eben eine Maus fängt. Das Buddeln hat er jedoch komplett aufgegeben. Dadurch ist er jetzt leider wieder ein wenig moppelig geworden, aber wir sehen zu, dass es nicht zu viel wird. Er ist ja sehr verfressen, aber zum Glück liebt er Gurke! Und was Hundebegegnungen angeht- er lässt sich auch von komplett fremden Hunden problemlos anschnüffeln, und sogar von Welpen anspringen oder von anderen Hunden anpöbeln- auch er schnüffelt gerne den anderen Hund an, die beiden anderen Punkte werden komplett ignoriert. Wird ihm ein Hundekontakt zu viel, dann entfernt er sich aus der Situation. UND: kaum zu glauben- er ist jetzt Übungshund für Leinenpöbler. Durch seine Ausstrahlung- entspannt, aber sehr selbstbewusst- kann er nun andere Hunde beruhigen. Er ist wirklich einen sehr weiten Weg gegangen und er wird von vielen anderen Hundebesitzern, die gesehen haben, wie er sich entwickelt hat, sehr gelobt. Mittlerweile liebt er Spaziergänge durchs Dorf und hat dabei immer klare Ziele. Zum Beispiel will er unbedingt zu meiner Cousine, die drei Katzen hat (in der Hoffnung, dass er mal eine erwischt) oder zu meiner Tante, einfach, um bei ihr nach dem Rechten zu sehen. Er ist ein toller Hund und wir genießen einfach jeden Tag, den wir zusammen haben. P.S.: Heute abend wollte er nach der Dorfrunde noch eine weitere Runde durchs Feld anschließen- das haben wir dann auch gemacht, d.h. heute war mal wieder ein 11 km Tag- nicht schlecht für einen Senior. Jetzt liegt er im Körbchen zu meinen Füssen und schläft.

Nachrichten von Django, dem kleinen Deutschen Jagdterrier

 

Ich habe Django an seinem 11. Geburtstag kennenlernen können und hatte da schon gehofft, dass wir beide ein gutes Team werden. Leider konnte ich ihn nicht sofort abholen, aber so habe ich ihn mehrfach besucht, und mit jedem Spaziergang hatte er mich mehr und mehr wahrgenommen. Als ich ihn dann endlich abholen konnte, hat er mich schon erkannt und freudig begrüßt.

So, und jetzt kommen wir zu einer großen Reihe von Überraschungen. Beim Abholen wurde mir gesagt, dass er wohl im Auto bellt- und wir hatten 4 Stunden Fahrt vor uns. Aber: er hat keinen Mucks von sich gegeben und die ganze Zeit geschlafen. Dass er weiterhin prima im Auto mitfährt ,ist super, denn wir fahren zum Spazierengehen zu verschiedenen Gassi-Geh Strecken.

Keine Überraschung war, dass er seit der ersten Nacht bei mir im Bett schläft- er kuschelt unheimlich gerne! Niedlich ist, dass er wie eine Snooze Taste beim Wecker funktioniert. Wenn er vor mir wach wird, dann stupst er mich vorsichtig mit der Nase an der Schulter an. Kuschelt sich sofort wieder an, wenn ich noch liegenbleibe und versucht es 10 Minuten später wieder. Mittlerweile ist er aber eine richtige Schlafmütze geworden.  Und das niedlichste, was wahrscheinlich keiner im Tierheim gehört hat- kurz bevor er einschläft, gibt er immer eine Art Grummeln von sich- ein Laut der absoluten Entspannung. Er ist der größte Kuscheler der Welt- am Anfang konnte er nur schlafen, wenn er Körperkontakt hatte, so eine Angst hatte er, dass ich ihn wieder verlasse. Und auch jetzt ist es noch so, dass er an mir klebt, wenn ich mich fertig mache, um zu Arbeit zu fahren. Aber er weiß, dass ich ein paar Stunden später wiederkomme. Ich arbeite nur noch Teilzeit, daher ist er nie allzu lange alleine und verschläft größtenteils meine Abwesenheit- und er könnte auch zu meinem Vater gehen, wenn er sich einsam fühlen würde.

Alle Gassi-Gänger von Django wissen ja, wie er sich gegenüber anderen Hunden verhalten hat. Angriff ist die beste Verteidigung und als Deutscher Jagdterrier ist man ja eh größenwahnsinnig. Unsere Hundelehrerin hier meinte, er wäre nur mit Maulkorb in einer Hundegruppe ohne Kontakt zu mir sozialisierbar, aber eine Trennung von ihm war für mich keine Option!

Und so habe ich einfach weiter gemacht, was ich für richtig hielt. Ich habe Django nun 9 Monate lang bei jeder Hundebegegnung gesagt, dass ICH DAS REGELE. Wir hatte direkt am Anfang einem Beissvorfall, wo er von hinten von einem Junghund angesprungen wurde und Django natürlich, wie erwartet, sofort angegriffen hat. Der andere Hund wurde aber nicht verletzt. Und habe ich gelernt, dass er ein reiner Angstbeisser ist. Er hat danach 15 Minuten nur gezittert und war fix und fertig……

Das war aber das letzte Mal, dass es zu so etwas kam, denn ich habe Django ja versprochen, dass ich ihn beschütze- ich bin also mittlerweile sehr gut, was Hund Stoppen oder, wenn das nicht funktioniert, im Hunde Wegschubsen.

Und nun kommt die nächste Überraschung. Hunde, die er nun gut kennt, toleriert er. Wir können mittlerweile an etlichen Hunden mit lockerer Leine vorbeigehen (Django läuft dann ganz freiwillig bei Fuß) – und: wir hatten vor 2 Wochen den ersten direkten Hundekontakt- wir sind 1,5h zusammen mit Frieda, einer ganz niedlichen Dackeline spazieren gegangen. Gut, er hat bei Nase an Nase Schnüffeln erst einmal nach ihr geschnappt, was sie aber locker genommen hat. Mittlerweile weiß ich auch, dass er den anderen Hunden damit nur sagt: Bleibt von meinem Kopf weg!-

Ich hätte nie gedacht, dass das je möglich ist- beide Hunde Seite an Seite! Die beiden haben einhellig an den gleichen Grasbüscheln geschnüffelt – und Frieda hat Django vor anderen Hunden (klein, weiß und puschelig mag er immer noch nicht!) und Django hat sie vor großen schwarzen Hunden beschützt- die sieht Django mittlerweile ganz gelassen. Ich bin sooooooo stolz auf den Kleinen!!

Körperlich ist er fast vollkommen fit- er hat übrigens keinen Herzfehler! Aber leider Probleme mit der Bauchspeicheldrüse, aber ich hoffe, dass wir das über kurz oder lang in den Griff kriegen.

Er ist mittlerweile sehr gut bemuskelt, da wir täglich 2x1h draußen sind- und unter Woche darf er auf meiner Wiese buddeln. Das macht ihm riesigen Spaß! 1,5h Buddeln am Stück- kein Problem!! Jagdterrier halt. Wenn er eine Maus gefangen hat- freiwillig ausspucken auf „AUS!“ klappt noch nicht, aber ich kann ihm alles aus dem Maul holen, dass er noch nicht geschluckt hat- er wird nicht böse, er ist nur ein wenig enttäuscht…..und wird dann mit einem Leckerchen getröstet.

Seine Jagderfolge bisher: 6 Mäuse, ein lebender Junghase, den er auf vehementes „AUS!“ tatsächlich ausgespuckt hat, genauso wie die tote Ratte vor ein paar Tagen. Zwei Igel hatte er auch schon im Maul. Den ersten hatte ich schnell entdeckt und Django hat ihn artig ausgespuckt. Der zweite- ich war zu spät und der Igel war verletzt. Ein Tierarzt hat ihn aber wieder zusammengeflickt und ich habe den Igel hier im Haus wieder aufgepäppelt- Richtig stolz war Django auf eine Geweihstange von einem Reh, die er im Feld gefunden hat- die durfte er natürlich behalten.

Wir wohnen in einem recht dicht besiedelten Gebiet und ich versuche, ihm so viel Natur wie möglich zu bieten, was auch klappt, aber wir waren dann vor 2 Wochen in der menschenleeren Eifel spazieren- Django hatte 2,5h Spaß ohne Ende- alles war toll! Also werden wir zusehen, dass wir nun öfter ein Wochenende dort verbringen.

Aber natürlich ist nicht alles perfekt. Django ist eben doch ein typischer kleiner Jagdterrier und tatsächlich ein klarer Ein-Personen-Hund. Er akzeptiert mich voll als Leinenführerin, aber- alle anderen hier im Haus stören… mein Vater wird verbellt und wurde am Anfang auch schon mal in die Hose gezwickt….Wir arbeiten dran! Auch ich werde mit dem niedlichsten Blick der Welt ab und an angebellt, wenn er etwas von mir will. Aber ein kurzes „Djaaaango!........ Schluß!“ reicht, und er ist ruhig. Es mag sich in diesem Bericht so anhören, als ob ich sehr streng mit ihm wäre, aber: Ein Jagdterrier braucht Grenzen. Und auf der anderen Seite meint mein Vater, er würde auch gerne mal so viel gelobt werden wie der Hund.

Ansonsten hat Django gerade noch „Platz“ und Apportieren gelernt. Letzteres macht ihm super viel Spaß- er apportiert nun prima einen Futterbeutel („das grüne Kaninchen“). Für Futter tut er sowieso alles! Er denkt ja, dass er verhungert….Er hat aber jetzt ordentliche 8,8 kg. Ach ja- und er kann jetzt auch links und rechts. Er läuft meistens vor, wenn er auf meine Ansage hin abbiegt, dann bleibt er nach ein paar Schritten stehen und schaut, ob das denn auch richtig war und ich wirklich komme.

Alles in Allem: Django ist der perfekte Hund für mich- wir beide haben uns gesucht und gefunden! Ich genieße jeden Tag mit ihm!!! Danke, dass ich ihn adoptieren durfte!

 

PS.: Während ich diesen Bericht schreibe, liegt Django neben mir auf dem Sofa und döst. 

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